Bildschirmrotation aktivieren

Es ist ein Feature, das ich nicht unbedingt brauche, aber wenn es bei einem Dual-Boot-System auf „einer Seite“ funktioniert, wäre es eben irgendwie schön, wenn es auf der anderen (Linux Mint) auch funktionieren würde.

Nach einigen Suchmaschinenabfragen kam ich letztlich doch noch zur Erleuchtung. Und eigentlich ist es, wie immer, wenn man es weiß, ganz einfach.

Im Menü öffnet man den Unterpunkt „Allgemein“ und schon lässt sich die standardmäßig deaktivierte Bildschirmdrehung aktivieren. Viel Spaß damit!

Schriften in Linux Mint entfernen

In Linux Mint werden viele Schriftarten mitgeliefert, die im Normalgebrauch überflüssig sind. Auf der Suche nach gebräuchlichen aber im Wege sind. Deinstallieren kann man sie mit:

sudo apt-get purge fonts-smc-anjalioldlipi fonts-smc-chilanka fonts-smc-dyuthi fonts-smc-karumbi fonts-smc-keraleeyam fonts-smc-manjari fonts-smc-meera fonts-smc-rachana fonts-smc-raghumalayalamsans fonts-smc-suruma fonts-smc-uroob fonts-noto-cjk fonts-wqy-microhei fonts-beng-extra fonts-deva fonts-deva-extra fonts-gubbi fonts-gujr-extra fonts-guru-extra fonts-kacst fonts-kacst-one fonts-kalapi fonts-knda fonts-lao fonts-lklug-sinhala fonts-lohit-beng-assamese fonts-lohit-beng-bengali fonts-lohit-deva fonts-lohit-gujr fonts-lohit-guru fonts-lohit-knda fonts-lohit-mlym fonts-lohit-orya fonts-lohit-taml fonts-lohit-taml-classical fonts-lohit-telu fonts-nakula fonts-nanum fonts-navilu fonts-orya-extra fonts-pagul fonts-sahadeva fonts-samyak-deva fonts-samyak-gujr fonts-samyak-mlym fonts-samyak-taml fonts-sil-abyssinica fonts-sil-padauk fonts-smc fonts-telu-extra fonts-thai-tlwg fonts-tibetan-machine fonts-tlwg-garuda fonts-tlwg-kinnari fonts-tlwg-laksaman fonts-tlwg-loma fonts-tlwg-mono fonts-tlwg-norasi fonts-tlwg-purisa fonts-tlwg-sawasdee fonts-tlwg-typewriter fonts-tlwg-typist fonts-tlwg-typo fonts-tlwg-umpush fonts-tlwg-waree fonts-takao-pgothic fonts-khmeros-core fonts-tlwg-garuda-ttf fonts-tlwg-kinnari-ttf fonts-tlwg-laksaman-ttf fonts-tlwg-loma-ttf fonts-tlwg-mono-ttf fonts-tlwg-norasi-ttf fonts-tlwg-purisa-ttf fonts-tlwg-sawasdee-ttf fonts-tlwg-typewriter-ttf fonts-tlwg-typist-ttf fonts-tlwg-typo-ttf fonts-tlwg-umpush-ttf fonts-tlwg-waree-ttf fonts-liberation2

Bluetooth HP X360 11

Um herauszufinden welches Bluetooth-Modul verbaut ist, starte im Terminal den Befehl

lspci | grep -Ei '(bt|blue)'

Stellt sich dann heraus, dass es sich um ein Ralink rt3290 handelt, füge folgend Paketquellen hinzu:

sudo add-apt-repository ppa:blaze/rtbth-dkms

und aktualisiere:

sudo apt update 

Installiere nun das Paket rtbth-dkms

sudo apt install rtbth-dkms

Aktiviere das Tool mit:

sudo modprobe rtbth

Jetzt muss das Modul nur noch beim Hochfahren automatisch mit starten. Hierfür habe ich einen Cronjob der Adminrechten ausführen darf angelegt.

sudo crontab -e

Hier füge ich den obigen Befehl ein

sudo modprobe rtbth

und speichere das Dokument.

3D-Videos vom HTPC ansehen

Mein BlueRay-Player musste bisher immer noch herhalten, wenn wir einen 3D-Film sehen wollten. Denn die Unterstützung unter Ubuntu war bisher leider nicht gegeben, oder ich war nicht in der Lage es richtig einzustellen. Ich weiß es nicht.

Nun hat der selten benutzte LG-Player vermutlich für immer das Zeitliche gesegnet. Manchmal gibt er noch ein „HELLO“ von sich.

Nun bin ich eher durch Zufall auf das Programm „bino“ gestoßen. …und tadaa! Es macht genau das, was ich mir schon immer gewünscht hatte.

Lese- und Schreibrechte für Document Roots vergeben

Damit man bequem per Dateimanager Daten auf den (Web-)Server verschieben kann, kann man einen neuen (System-)Benutzer erstellen und diesem Schreib- und Leserechte für die Document Roots vergeben.

sudo chgrp -R www /var/www/html
sudo chmod 0775 /var/www/html
sudo adduser $USER www
newgrp www

Ubuntuuseres.de empfiehlt NICHT die Apache-Webservergruppe www-data zu verwenden, da im Falle einer Sicherheitslücke des Apache der Angreifer unnötigerweise Zugriff auf Document Root bekommt.

Desktop-Symbole fehlen

Jaha, ich gebe es ja zu. So ein bewegter Desktop-Hintergrund ist genau das, was die Welt braucht. Das hatte ich mir auch gedacht und mir mal das Paket „komorebi“ installiert.

Joah, ganz nett, aber auch nicht sooo nett, dass ich ihn behalten wollte. Also hab ich ihn kurzer Hand wieder deinstalliert. Kein Akt. Was danach kommt, allerdings schon. Auf meinem Desktop waren keine Dateien mehr vorhanden. Nicht, dass das ich den vollgepflanzt hätte, aber so ein paar Komfortsachen sind da eben schon hinterlegt. Nun waren wie   w ä c h  !

Neuinstallation von „nemo“ (sudo apt reinstall nemo) brachte keine Besserung.

Die Lösung war dann aber doch einfacher als gedacht:

Installiere „dconf-editor“ mit:

sudo apt install dconf-editor

Man starte diesen mit

dconf-editor

(ohne „sudo“ reicht) und folge dem Pfad „org -> nemo -> desktop“

Ein kleiner Klick auf „show-desktop-icons“ löste das Problemchen. Alternativ gibt es auch die Schaltfläche „Auf Standardwerte setzen“ unten rechts im Eck.

Festplatte klonen mit dd

Das 1:1 Abbild einer Festplatte zu erstellen ist mit DiskDump (dd) im Prinzip recht einfach.

ABER VORSICHT ! ! !

Vor dem Anstoßen des Kopiervorgangs ist es äußerst wichtig, jeden Schritt (gerne auch doppelt) zu kontrollieren. DD kann nämlich ungeahnte zerstörerische Energie freisetzen. Aber dazu weiter unten mehr. 🙂

Der Befehl lautet:

dd if=Quelle of=Ziel

z.B.

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb
if Steht für „Input File“, kann ein komplettes Gerät (z.B. /dev/sda), eine Partition oder eine Datei sein.
of Steht für „Output File“, kann ein komplettes Gerät (z.B. /dev/sdb), eine Partition oder eine Datei sein.

Näheres ist auf Ubuntuusers.de im Artikel über dd zu finden.

Will man die Angelegenheit beobachten hilft dieser Link.

Auch um eine Festplatte sicher zu löschen und mit Nullen zu überschreiben eignet sich dd. Hierfür lautet der Befehl:

dd if=/dev/zero of=/dev/sdX

Wobei X durch den zu überschreibenden Festplattenbuchstaben zu ersetzen ist.