VoiceSupport 2 mit ALSA benutzen

Seit einiger Zeit bin ich stolzer Besitzer eines „TC-Helicon Voicelive play“ Effektgeräts, mit dem ich meine Stimme aufpeppen kann. Toll ist auch, dass man die Effekte recht übersichtlich mit einer speziellen Software, die sich VoiceSupport 2 nennt, sortieren kann.

Da ich gleichzeitig Linux-Fan bin, aber die Software „natürlich“ nur auf Winzigweich oder Apfel & Ei läuft, muss ich versuchen sie mit Wine gängig zu bekommen. Das klappte bisher immer recht gut. Seit kurzer Zeit wird aber das „Voicelive play“ auf meinem Netbook nicht mehr erkannt. Zuerst vermutete ich ein defektes USB-Kabel. Da das Gerät aber an meinem Desktop-Rechner erschien, musste ich diese Möglichkeit ausschließen.

Erfolg brachte die Installation von winetricks mit

sudo apt install winetricks

und die Umstellung vom Wine-Standard „pulse“ auf „ALSA“. Am leichtesten zu bewerkstelligen mit:

winetricks sound=alsa

Nachdem das gute Stück schon wieder nicht erkannt wurde: What the f#+%?!

Es hilft auch, „Voicelive play“ erst an den Strom zu hängen, dann USB einzustöpseln und erst dann den Rechner hochzufahren.

Ob man dabei einen Kopfstand oder mit den Ohren wackeln muss, weiß ich nicht. 😛

 

Warning Error 0211: Keyboard Error Press to resume

Damit der andere im produktiven Einsatz bleiben kann, habe ich mir zum Spielen und Ausprobieren einen „neuen“ Fujitsu Siemens Futro S500 gekauft. Ein bisschen gepimpt mit 4GB CF-Speicher und 2 GB RAM, Ubuntu-Server installiert usw.
Nachdem ich ihn nun von Monitor und Tastatur getrennt hatte, wollte ich ihn gerne hochfahren lassen. Leider kam es nicht dazu, da die Fehlermeldung

Warning Error 0211: Keyboard Error Press < F1 >  to resume

angezeigt wurde. Das wusste ich aber ja noch nicht. Also Monitor und Tastatur wieder dran… Alles einwandfrei.

Zwar hatte ich in Erinnerung, dass es irgendwo im BIOS abzuschalten geht, fand den Punkt aber nicht mehr. Hier fand ich aber dann den entscheidenden Hinweis (sogar mit Blindanweisung).

Im BIOS unter: Main -> POST Errors auf „Disabled“

Alternativ ohne Bildschirm: Starten und immer wieder F2 drücken bis er piept! -> 3x runter -> enter -> enter -> hoch -> enter -> esc Quelle

Dieser Link ist vielleicht interessant für Freifunker, die einen Futro als Offloader betreiben möchten.

 

Zugang nach geändertem Standard-SSH-Port

Auch wenn es keine 100%ige Sicherheit gibt, kann man zumindest die klassischen Angriffsflächen seines Servers versuchen zu schützen.

Anleitungen gibt es im Netz gar viele. Ich habe mir diese einmal näher angesehen. Auch diese ist für mich leicht verständlich.

Den Standardport ändere ich folgendermaßen:

vim /etc/ssh/sshd_conf

Den Port in der gleichnamigen Zeile ändere ich auf eine Zahl zwischen 49152 und 65535. Man beachte folgenden Hinweis von dieser Seite:

Obwohl nichts Sie daran hindert, reservierte Portnummern (Anm.:1-49152) zu verwenden, kann unser Vorschlag dazu beitragen, technische Probleme mit der Portzuweisung in Zukunft zu vermeiden.

Zu speichern ist die Angelegenheit mit

esc + :wq + enter

Danach ein Neustart des SSH Dienstes mit:

/etc/init.d/ssh restart

Spannend war bis dahin für mich die Frage, wie ich denn nun über den geänderten Port auf meinen Rechner zugreife.

Per Konsole:

ssh benutzer@hostname -p 49152

Für eine sftp-Verbindung z.B. über Cinnamon

sftp://benutzer@hostname:49152

Ordern werden so erreicht:

sftp://benutzer@hostname:49152/home/blabla

Gigaset auf Werksteinstellungen zurücksetzten

Zwar habe ich mich vor ein paar Tagen sehr gefreut, als ich ein gebrauchtes Siemens Mobilteil für meine Werkstatt geschenkt bekommen habe, aber die Einstellungen ließen sich über das Menü nicht zurücksetzen.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach:

Die Tasten 1 + 4 + 7 gedrückt halten und gleichzeitig einschalten. (Die Finger nun wieder entknoten.)

Danach nacheinander die Tasten H O T L I N E wählen. In Zahlen: 4 6 8 5 4 6 3

Nach kurzer Zeit und einem Neustart hatte sich mein Mobilteil endlich auf Werkseinstellungen zurück besonnen.

Fakturama starten

Auf der Suche nach einem günstigen Fakturierungsprogramm stieß ich auf Fakturama.

Nach ersten Gehversuchen macht es einen sehr guten Eindruck. Doch bevor es zu diesen Gehversuchen kommen konnte, stand ich vor der Herausforderung, das Programm erst einmal zu starten.

Die deb.-Datei lies sich schnell herunterladen und installieren. Doch wie geht’s weiter?

Die Datei zum Programmstart liegt in

/usr/share/fakturama

und heißt: Fakturama (man beachte die Großschreibung!)

Ich wechsle also mit „cd“ in das oben genannte Verzeichnis und starte Fakturama mit

./Fakturama

So einfach ist das… wenn man’s weiß. 😛

Freifunk-Router Ubiquiti NanoStation loco M2 – LOCOM2 gebrickt

Eigentlich finde ich Freifunk ja eine tolle Sache und mein Nachbar auch. Er wollte nun einen TP-Link CPE210 für den mobilen Einsatz. Als Hobbylöter habe ich es allerdings nicht hin bekommen das gute Stück per Powerbank zum Starten zu bewegen.

Also habe ich einen „Ubiquiti Consumer airGateway Installer“ und einen „Ubiquiti NanoStation Loco M2“ für den Outdoor-Einsatz gekauft.

Die Sache mit der Stromversorgung lief auch wunderbar. Nun musste nur noch die Freifunk Firmware geflasht werden. Keine große Sache, möchte man meinen.

Was ich nicht wusste ist, dass man oben genannten Router zuerst von der originalen Firmwareversion 5.6.x auf 5.5.x downgraden muss. Ansonsten fällt der Router in einen Bootloop und kann nur noch als Briefbeschwerer, Deko- oder Wurfgegenstand verwendet werden.

Das gebrickte Stück Hardware lässt sich dann auch nicht mehr mit der original Firmware flashen, bzw. starten.

Nun habe ich mir einen „USB->Serial Converter“ bestellt und werde versuchen das gute Stück nach dieser Anleitung erst einmal wieder in Originalzustand und danach freifunktauglich zu bekommen.

Nachtrag: Und es ist kaum zu glauben. Es hat geklappt!