Meine Lieblingsprogramme

Das Ubuntu Software Center umfasst momentan über 62.000 Elemente. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich ebenso die Qual. Mit der Zeit haben sich einige Anwendungen herauskristallisiert, die ich für bestimmte Zwecke gerne benutze. Sei es nun weil sie einfach zu bedienen sind, weil sie effizient arbeiten, oder weil sie einfach gut aussehen…

Es ist keine „Bestenliste“ und über Geschmack lässt sich wie immer vortrefflich streiten. Die Reihenfolge ist wahllos, nicht wertend und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht hilft meine Auswahl dem ein oder anderen bei der Orientierung in der Fülle der Programmvielfalt. Vorschläge werden gerne angenommen.

  • Multimedia
    • Audacious – kleiner mp3-Player ähnlich Winamp
    • Rhythmbox – mächtiges Audioprogramm/ mir gefällt der Zugriff auf die Datenbank und die Darstellung der Titel
    • Banshee – ähnlich Rhythmbox, mp3s lassen sich damit aber viel einfacher rippen
    • EasyTag – Bearbeitung von mp3-Tags
    • K3b – Brennprogramm, das auf meinem System sehr zuverlässig arbeitet und einfach zu bedienen ist. Vergleichbar mit Nero – Burning Rom.
    • Audacity – ist ein freier, kostenloser, leicht zu bedienender grafischer Audio-Editor / -Recorder für Windows, Mac OS X, GNU/Linux und andere Betriebssysteme. Mit meinen Playstation-Singstar-Mikros lasse sich ganz passable Aufnahmen von meiner 3-Mann-Keller-Kombo erstellen und bearbeiten.
  • Grafik
    • Gimp – Fotobearbeitung, mit etwas Einarbeitung lassen sich viele Dinge bewerkstelligen, ähnlich Photoshop, wenn wohl auch nicht für Profis geeignet, aber da kann ich mir kein Urteil erlauben. Für meinen Bedarf reicht es jedenfalls aus.
    • ImageMagick – ein Kommandozeilenprogramm, mit dem sich Stapelverarbeitung umsetzen lässt, z.B. wenn die Fotokamera .JPG-Dateien abspeichert und ich aber zwingend .jpg-Dateien brauche, oder wenn viele Bilder auf die gleiche Größe gebracht werden müssen und und und
    • Inkscape – Programm zur Erstellung und Bearbeitung von Vektorgrafiken
  • Internet
    • Firefox – muß ich wohl nicht erklären. 🙂 Ich tu’s trotzdem: Internetbrowser der eben „serienmäßig“ dabei ist. Ich benutze ihn zu 99%.
    • Thunderbird – E-Mail-Client. Thunderbird hat inzwischen Evolution abgelöst, obwohl er aus dem Stand nicht so umfangreiche Funktionen liefert wie Evolution (z.B. Terminkalender)
  • Software-Paketverwaltung
    • gdebi – schlanke Alternative zum Software-Center. Es installiert einzeln heruntergeladene Paket und deren Abhängigkeiten nach
  • Office-Anwendungen
    • LibreOffice – da es „aus der Kiste heraus“ läuft und ich sehr zufrieden damit bin
  • Server-Administration
    • cron-apt – es aktualisiert mein System automatisch. Wobei ich die Zeit des Updates in der Datei /etc/cron.d/cron-apt auf 3 Uhr geändert habe.

Fortsetzung folgt

 

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Fakturama 2 startet nicht

Fakturama ist ein aus meiner Sicht ganz hervorragendes Fakturierungsprogramm. Ich schreibe damit meine Rechnungen und betreibe damit ein minimalstes CRM für meinen Kaffeeservice.

Nun ist Version 2 erschienen und ich war ganz gespannt wie sie aussieht und sich anfühlt. Doch vor der ersten Benutzung galt es eine kleine Klippe zu umschiffen.

Die Installation war per DEB-Paket sehr einfach. Nach dem Start kam allerdings eine Fehlermeldung.

Ein Fehler ist aufgetreten. Informationen hierzu enthält die Protokolldatei
/home/BENUTZERNAME/.eclipse/1650947176_linux_gtk_x86_64/configuration/12345678889.log.

Ganz am Ende des Logfiles, welches sich im Home-Verzeichnis unter obigem (verstecktem / sichtbar zu machen mit „Strg + h) Pfad befindet steht fast ganz am Ende folgende Information:

java.lang.IllegalStateException: Der Anwendungsservice kann nicht erreicht werden. Stellen Sie sicher, dass das Produktpaket 'org.eclipse.core.runtime' aufgelöst und gestartet wurde (siehe 'config.ini').

Es scheint also irgendwie mit der Java-Version in Zusammenhang zu stehen. Und nach kurzer Recherche; siehe da: Fakturama 2 verlangt nach der JDK. Bei mir war lediglich die JRE-Version installiert. Somit flux die benötigte Java-Version nachinstalliert. Anleitung, siehe hier.

Gesetzt den Fall, dass sich mehrere Java-Versionen auf dem System befinden, muss noch die gewünschte Version ausgewählt werden:

sudo update-alternatives --config java

Fakturama starten und sich freuen, falls alles klappt.

Nachtrag, 11.02.18:

Fakturama benötigt Java 8!

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