Nerdy Radiowecker in Linux

valessiobrito_Clock_AlarmAm Wochenende finde ich es prima mit sanfter Musik im Hintergrund aufzuwachen. 🙂

Möglicherweise gibt es simplere Methoden, aber ich habe mich für diese hier entschieden:

Zuerst lege ich mir eine Playlist an, so wie hier beschreiben und nenne sie „smoothjazz“. Danach baue ich mir ein Script mit folgenem Inhalt und nenne es „jazzwake“:

#!/bin/sh

# Wechselt in das Verzeichnis mit der Playlist
cd ~/Musik/smoothjazz

# Öffnet den mplayer im Shuffle-Modus mit der angegebenen Playlist
mplayer -shuffle -playlist smoothjazz.m3u

Danach wechsle ich auf meinen niedlichen Server und lege dort auch ein Script namens „wecker“ im home-Verzeichnis an, das folgendermaßen aussieht:

#!/bin/sh
# den Rechner mit der Playlist aufwecken
wakeonlan 00:11:11:22:33:44

# warten bis er hochgefahren ist
sleep 120

# in den Skriptordner wechseln / Skript öffnen
ssh benutzer@192.168.0.2 -t "cd ~/Schreibtisch && ./jazzwake"

Danach möchte ich, dass mein Server den „wecker“ zu einer bestimmten Uhrzeit an bestimmten Tagen ausführt. Dazu öffne ich mit

crontab -e

die Datei in der ich Cronjobs ohne root-Recht anlegen kann. Dort füge ich in die vorletzt Zeile folgendes ein:
(Die letzte Zeile muss immer frei bleiben und ist sowieso schon mit „#“ auskommentiert.)

# samstags und sonntags um 7:58 mit Musik wecken
58 7 * * 6,0 ./wecker

Wenn man nicht mit einer Playlist, sondern mit Radioprogramm geweckt werden möchte, kann man das „jazzwake“-Skript auch durch ein anderes ersetzen und einen Radiosender hinterlegen:

#bin/bash
# Radiosender mit mplayer öffnen
mplayer http://shoutcast.unitedradio.it:1301

Geht einem das Gedudel dann irgendwann auf den Zeige ist der Befehl

killall -9 mplayer

hilfreich. Auch dieser lässt sich natürlich hübsch in ein Skript verpacken und dann mit Doppelklick z.B. auf dem Desktop ausführen.

Viel Spaß und ein fröhliches Aufwachen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.